Die einzige Konservenfabrik in Loctudy wurde 1901 von dem Industriellen Jean-Marie Vallière des Filières gegründet. Ihr goldenes Zeitalter erlebte sie unter der Leitung von Alexis Le Gall, dem Sohn einer Konservenfabrikantenfamilie aus Douarnenez. Er machte die Fabrik in Loctudy von 1919 bis 1954 zu seinem wichtigsten Familienunternehmen.
Das Museum der Konservenfabrik Alexis Le Gall ist zugleich Gesellschaftsmuseum und Gedächtnissammler und widmet sich sowohl der Geschichte der Arbeiterinnen als auch der Geschichte der großen Familien, die die Konservenfabriken in der Südbretagne besaßen.
Die Conserverie Alexis Le Gall ist der letzte Zeuge einer außergewöhnlichen bretonischen Geschichte: das Abenteuer der Fischkonservenindustrie! Diese im 19. Jahrhundert entstandene Industrie ist im Pays Bigouden noch immer sehr lebendig. Dieser Ort wird Ihnen von diesem industriellen und menschlichen Epos erzählen, im Rhythmus der Ankunft des Fisches und der Glocke der Fabrik! Diese neue kulturelle Einrichtung im Pays Bigouden ist eine von drei ihrer Art in Europa.
Spezielle thematische Animationen, Workshops für Kinder, temporäre Ausstellungen.
Führungen durch das Museum können telefonisch oder per E-Mail gebucht werden.
Barrierefreier Zugang :
Der Empfang, der Shop und alle Ausstellungsräume sind ebenerdig und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.
Der Hof des Museums zwischen dem Familienhaus und der Fabrik weist einen Höhenunterschied auf. Dort ist ein sanftes Gefälle für den Rollstuhlverkehr eingerichtet.
Was die Sanitäranlagen betrifft, so ist nur eine der beiden Sanitäranlagen für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.
In der Nähe der Toilette befindet sich eine vorschriftsmäßige Haltestange und der Raum verfügt über eine ausreichende Wendefläche für das Manövrieren mit einem Rollstuhl.
Komfort für Personen mit eingeschränkter Mobilität
In jedem Ausstellungsraum des Museums befinden sich Stühle.
Im Innenhof des Museums befinden sich ebenfalls Bänke.
Ein Klappstuhl kann auf Anfrage am Eingang des Museums bereitgestellt werden.
Der Innenhof zur Erholung: Gruppen mit geistiger Behinderung oder Bewohnern von Altenheimen/Tageskliniken kann der Innenhof zur Verfügung gestellt werden, damit sie vor, während oder nach ihrem Museumsbesuch eine ruhige Zeit genießen können.
Geistige Behinderung: Ein Leitfaden mit praktischen Informationen ist verfügbar.
Motorische Behinderung: Parkplätze für Personen mit eingeschränkter Mobilität befinden sich in der Nähe des Museums in der Rue du Port (93 bis 95 m).
Um Personen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zum Museum zu erleichtern, können ihre Begleiter am Ende der Sackgasse Impasse du Nord oder am Eingang der Sackgasse (56 m.) eine Minutenablage vornehmen.
Hörbehinderung: Der Audioguide der Einrichtung ist mit einer Magnetschleife für hörgeschädigte Personen ausgestattet.
Die multimedialen Inhalte sind mit französischen und englischen Untertiteln versehen.
Sehbehinderung: Blindenführhunde sind im Museum erlaubt.
Im Inneren der Fabrik können die hellen Geräusche und Lichter der Inszenierung Personen mit einem empfindlichen Seh- oder Hörvermögen stören.
Wir bitten Sie, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Shop vor Ort.
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