Strand von Pors Carn - Penmarc'hStrand von Pors Carn - Penmarc'h
©Strand von Pors Carn - Penmarc'h |A. Lamoureux

Naturhäfen

Naturhäfen sind kleine, oft sehr hübsche Häfen, die sich in kleine Buchten und Meeresarme schmiegen. Einige dieser Häfen gibt es im Pays Bigouden zu entdecken.

Die Gezeitenhäfen im Pyas Bigouden

Schon seit jeher wurden Buchten und Meeresarme, die weniger der Brandung und dem Wind ausgesetzt sind, als geschützte Naturhäfen genutzt. Manchmal wurden die Felsen durch einen Damm oder einen Wellenbrecher verlängert. An manchen Orten wurde eine Winde installiert, um die Arme zu entlasten, die die Boote im Winter oder bei Sturm an Land ziehen mussten.

Gezeitenhäfen sind oft sehr malerische Orte. Um zu ihrem vor Anker liegenden Boot zu gelangen, nutzen die Besitzer die Beiboote, die meist auf der Helling gelagert werden.

Genutzt werden sie von ehemaligen Fischern, die auf die Freizeitschifffahrt umgestiegen sind, oder einfach nur von Meeresliebhabern, die gerne hinausfahren, um ein paar Reusen auf dem offenen Meer auszulegen.

Pors Poulhan

Am Eingangstor zum Pays Bigouden und an der Route du Vent solaire gelegen, lädt der malerische Hafen von Pors Poulhan zu einer Pause ein. Die Bigoudène-Statue des bekannten Bildhauers René Quillivic markiert die Grenze zwischen dem Pays Bigouden und dem weiter nördlich gelegenen Cap Sizun.

Die zahlreichen Boote in leuchtenden Farben sind Jabadaos, traditionelle Boote, die für den kleinen Fischfang genutzt werden.

Die alte Schule auf dem Hafenvorfeld bietet im Sommer verschiedene Ausstellungen, während das Leuchtfeuer der Hafeneinfahrt seine Lichter in die Nacht schickt.

Pors Poulhan lebt das ganze Jahr über. Es ist ein Ort der Animation und der Begegnungen zwischen Einheimischen, Stammgästen und Durchreisenden.

Die Bar des Côtiers ist ein gemütliches Bistro, in dem man morgens auf der Terrasse seinen Kaffee trinkt und an Konzertabenden tanzt.

Kérity in Penmarc'h

In Kérity herrscht eine ganz besondere Atmosphäre! Die typischen Bistros, in denen am Wochenende gern gefeiert wird, in der Ferne der Leuchtturm von Eckmühl, und dazu diese langen Deiche, die sich ins Meer erstrecken. Wenn man das Meer mit seinen Klippen sieht, versteht man, dass man ein guter Seemann sein muss, um die Fahrrinne zu finden!

Tatsächlich ist der kleine Fischerhafen erst erreichbar, wenn die Flut mindestens zur Hälfte angestiegen ist und nur für Boote mit geringem Tiefgang (maximal 1,20 Meter). Trotz der markierten Fahrrinne von Pénaguer ist die Zufahrt heikel, vor allem bei West- bis Südostwind, da man nahe an den Steinen vorbeikommt.

Pors Carn in Penmarc'h

Ganz im Süden des Strandes von Pors Carn befindet sich eien kleine geschützte Stelle, an dem sich die Boote brav aufreihen. Das Wasser ist bei ruhiger See transparent und die Stimmung ist wie am Strand, wenn man bei Tom Café oder Marie-Cath einen Kouign probiert.

Hier versammeln sich auch die Surfer, um die Wellen zu nutzen, die in die Bucht von Pors Carn eindringen.

Vom Ende der Pointe de Pors Carn aus hat man einen herrlichen Blick auf den tiefer gelegenen Naturhafen und die Pointe dela Torche. Dort befinden sich auch Picknicktische. Zu Ihrer Linken führt der GR® 34 auf einem besonders schönen Abschnitt weiter bis zu den Felsen von Saint-Guénolé.

Saint-Pierre in Penmarc'h

Der Hafen von Saint-Pierre am Fuße des Leuchtturms von Eckmühl vermittelt das Bild eines Hafens, wie er im letzten Jahrhundert aussah. Die im 16. Jahrhundert erbaute Kapelle mit Schaluppe diente als Semaphor und später als Feuerturm, bis 1835 der alte Leuchtturm errichtet wurde.

In der Nähe befindet sich die 1901 gegründete Rettungsstation von Saint-Pierre, die restauriert wurde und das einzige seetüchtige Ruderrettungsboot der gesamten französischen Küste, die Papa Poydenot, beherbergt.

In Saint-Pierre gibt es etwa 20 Ankerplätze für Sportboote.

Penhors in Pouldreuzic

Im Herzen der Bucht von Audierne liegt der geschützte Hafen von Penhors, der durch zwei Deiche vor den Angriffen des Atlantiks geschützt ist. Ein Gespräch mit den Fischern genügt, um zu verstehen, dass die Ausfahrt aus dem Hafen durch die Passage ein kritischer Moment ist, der Geschicklichkeit beim Manövrieren des Bootes erfordert.

Penhors ist auch ein Surfspot, ein bewachter Badestrand und ein Ort der Entspannung, an dem Restaurants, Foodtrucks und Bars ihre Terrassen mit Blick auf das Meer ausbreiten.

Das MuschelmuseumMusée de l’Amiral zeigt eine Sammlung von Kuriositäten aus den Tiefen des Ozeans.

Larvor in Loctudy

Der kleine Fischer- und Jachthafen Larvor in Loctudy verfügt über eine Slipanlage und einen Ankerplatz, die Ausflüge auf das Meer ermöglichen.

Die Ebbe enthüllt uns eine Überraschung: ein Auge aus Glassplittern und Steingut, das von dem kürzlich verstorbenen Künstler Pierre Chanteau geschaffen wurde. Er hat mehrere dieser „Yeux d’Iroise“ geschaffen, überall an der bretonischen Küste, oft auf den Helligen oder Deichen kleiner Naturhäfen wie dem von Larvor.