©013 Ot Loctudy La Perdrix Studio Jezequel 2023|Studio Jézéquel

Leuchttürme und Baken

Rund um die Uhr wachen die Leuchttürme und Baken über uns. Leuchtfeuer, Boje oder Leuchtturm:  sie alle haben ihre eigene Persönlichkeit und ihre Funktion in der Seezeichengebung.

"Tour des Perdrix" in Loctudy und Île-Tudy

Als visuelles Symbol von Loctudy und Île-Tudy befindet sich der Turm Tour des Perdrix (wörtlich « der Rebhuhn-Turm ») im Meer an der Einfahrt zum Fischereihafen von Loctudy und auf Höhe der Einfahrt in den Fluss von Pont-l’Abbé. Dieses Schifffahrtszeichen wurde hier errichtet, um einen für Schiffe gefährlichen Felsen zu markieren.

Zunächst stand hier 1872 ein einfacher Holzmast, ab 1886 dann eine Bake mit Sehrohr. Im Jahr 1889 wurde der heutige 17,40 m hohe Turm errichtet.

Er wurde zunächst rot gestrichen, dann erhielt er 1947 das berühmte Schachbrettmuster mit 64 schwarz-weißen Karos. Heute hat er keine praktische Funktion mehr für die Schifffahrt, da er im Jahr 2000 durch rote und grüne Bojen ersetzt wurde, doch die beiden betroffenen Gemeinden haben sich sehr dafür eingesetzt, dass er erhalten blieb.

Leuchtturm von Sainte-Marine

Der Leuchtturm von Sainte-Marine befindet sich auf der Landspitze von Combrit neben dem Fort. Er befindet sich an der Mündung des Flusses Odet, direkt gegenüber dem Hafen von Bénodet.

Der Bau des Leuchtturms geht auf das Jahr 1885 zurück: ein weißes festes Leuchtfeuer auf einem quadratischen Turm im Giebel des Hauptgebäudes mit einer Höhe von 13,20 m, das von einem Unternehmer aus Pont-l’Abbé, César Maubrat, errichtet wurde.

Der Leuchtturm wurde 1943 elektrifiziert und am 10. August 1944 von deutschen Truppen beschädigt.

Zusammen mit dem Leuchtfeuer des Leuchtturms von Bénodet bildet er ein Richtfeuer, das es ermöglicht, vor diesem Hafen auf Reede zu gelangen.

Leuchtturm von Le Guilvinec

Dieser Leuchtturm mit seinen leuchtenden Farben erlebt jeden Tag die Rückkehr der Fischkutter und die Anlandung des frischen Fischfangs.

Der Leuchtturm von Le Guilvinec wird auch Leuchtfeuer der Nordmole genannt. Er ist ein rot-weißer Hafenleuchtturm, der 1922 erbaut wurde.

Er beleuchtet und sichert die Hafeneinfahrt von Le Guilvinec und seine Mole seit dem 17. März 1923.

Am Kai können Sie die kleine Plattform am Fuß des Leuchtturms betreten. Wenn man sich hinter die Balustrade stellt, kann man Fischern und Seeleuten zuwinken, wenn sie am späten Nachmittag in den Hafen zurückkehren.

Leuchtturm von Langoz in Loctudy

Der Leuchtturm von Langoz, in der Nähe des Zentrums, war ein direkter Zeuge der Tangverarbeitung. Diese Tätigkeit war zwischen 1780 und 1950 an der gesamten Küste verbreitet. Das Verbrennen des Seetangs erfolgte in den „Tangöfen“, rechteckigen Gräben, die entlang der gesamten Küste im Boden ausgehoben wurden.

Nachts waren alle Aktivitäten rund um das Tang verboten. Das Einschalten des Leuchtturms am Abend signalisierte das Ende der Arbeit, bis er am frühen Morgen wieder erlosch.

Leuchtturm und Tagessichtmarke in Léchiagat

Am Ende des Hafens steht die 25 Meter hohe rot-weiße Tagessichtmarke von Croas Malo und kündigt stolz die Gemeinde an. Eine Tagesichtmarke erzeugt kein Licht, sondern ist ein sichtbares und erkennbares Element für Seeleute, die sich auf See befinden. Die Marke von Croas Malo muss mit anderen Elementen der Küste ausgerichtet werden, um den richtigen Kurs zu finden und so in den Hafen von Le Guilvinec einlaufen zu können.

Am Ende des Hafens von Léchiagat steht ein Leuchtturm in einem abgetrennten Bereich, der für Liebhaber des maritimen Erbes ein Muss ist. Sie können Ihren Spaziergang am Kai auf der linken Seitefortsetzen, von wo aus Sie einen Blick auf das Meer und den Hafen von Le Guilvinec haben.

Bake von Men Ar Groas in Lesconil

Nehmen Sie sich in Lesconil am Ende des Hafens (Ostkai) etwas Zeit, um die Bake von Men Ar Groas zu bewundern, die 1905 direkt an dem gleichnamigen Menhir errichtet wurde.

Die Fischer warteten aufgrund langwieriger Verwaltungsverfahren etwa 50 Jahre lang darauf, dass die Bake endlich in den Himmel ragte. Bevor die Bake existierte, soll eine Ladenbesitzerin aus dem Dorf jeden Abend eine Petroleumlampe auf die Fensterbank gestellt haben, um den Seeleuten den Weg zu weisen. Eine wichtige Aufgabe, bei der es auch galt, zu verhindern, dass die Lampe an windigen Abenden erlöschte…