©Sainte Marine Port Abri Du Marin Figurante Printemps S Peuziat 5|S. Peuziat

Die 8 schönsten Besichtigungen

Um Ihnen bei der Organisation Ihres Aufenthalts behilflich zu sein, haben wir für Sie eine Auswahl von 8 kulturellen Besichtigungen, die Sie im Pays Bigouden nicht verpassen sollten, zusammengestellt.

Leuchtturm von Eckmühl und  alter Leuchtturm in Penmarc'h

Der Leuchtturm von Eckmühl kann je nach Wetterlage von April bis zum Ende der Allerheiligenferien bei Tag und auch bei Nacht besichtigt werden. Geführte Touren sind ebenfalls möglich.

Von hier oben hat man einen atemberaubenden Blick auf den alten Leuchtturm von Penmarc’h, der in ein Museum umgewandelt wurde.

In Richtung auf das offene Meer hin ist auch der « sémaphore » zu sehen, eine Station der Maritimen Verkehrssicherung, die den Schiffsverkehr auf einem der meistbefahrenen, aber auch gefährlichsten Seewege an der französischen Küste überrwacht.

Das Seemannsheim in Sainte-Marine

L’Abri du Marin (Seemannsheim) ist ein Museum, das das Leben der Seeleute zu Beginn des letzten Jahrhunderts dokumentiert. Es zeigt auch das Werk seines Gründers Jacques de Thézac, der sein Leben den Fischern widmete. Das 1910 im Hafen von Sainte-Marine erbaute Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde 2007 restauriert.

Wechselausstellungen mit maritimen Themen schaffen eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Fotografien und Gegenstände aus der damaligen Zeit erzählen vom Alltag der Bevölkerung in den bretonischen Häfen.

Museum der Konservenfabrik  Alexis Le Gall in Loctudy

Die Konservenfabrik Alexis Le Gall ist Zeuge einer außergewöhnlichen bretonischen Geschichte: das Abenteuer der Fischkonservenindustrie! Diese Industrie entstand im 19. Jahrhundert in der südlichen Bretagne.

Die einzige Konservenfabrik in Loctudy wurde 1901 von dem Industriellen Jean-Marie Vallière des Filières gegründet und erlebte ihr goldenes Zeitalter unter der Leitung von Alexis Le Gall, dem Sohn einer aus Douarnenez stammenden Fabrikantenfamilie. Er machte die Fabrik in Loctudy von 1919 bis 1954 zu seinem wichtigsten Familienunternehmen.

Führungen durch das Museum können telefonisch oder per E-Mail gebucht werden.

Das Bigouden-Museum in Pont-l'Abbé

Im Bergfried der Burg von Pont-l’Abbé befindet sich das Bigouden-Museum. Hier erfahren Sie alles über die traditionelle Tracht und die Hauben des Pays Bigouden.

Die Burg wurde im 13. und 14. Jahrhundert von den Baronen du Pont als Festung erbaut. Während des Aufstands der Rotmützen im Jahr 1675 verwüsteten die Bauern, die gegen neue Steuern protestierten, die Burg und brannten sie nieder. Während der Französischen Revolution wurde es auch als Gefängnis genutzt.

Die Gebäude werden derzeit renoviert. Das Bigouden-Museum ist daher bis Juni 2026 geschlossen.

Manoir de Kérazan

Das Herrenhaus von Kérazan wurde im 16. Jahrhundert erbaut und im folgenden Jahrhundert teilweise umgebaut. Es ist eine der ältesten Grundherrschaften im Pays Bigouden. 1928 wurde es von Joseph-Georges Astor dem Institut de France, einer wissenschaftlichen Vereinigung, vermacht.

Das Herrenhaus ist ein echtes Zeugnis der Lebenskunst in der Bretagne im 19. Jahrhundert. Zu besichtigen sind die Empfangssäle, das Raucherzimmer, die Bibliothek und der Billardsaal.

Es beherbergt einen bedeutenden Bestand an bretonisch inspirierten Gemälden. Zu sehen sind auch außergewöhnliche Fayencen aus Quimper, darunter ein Fayence-Cello von Alfred Beau, ein weltweit einzigartiges Stück.

Das Hénaff-Museum

In diesem geschichtsträchtigen Ort erfahren Sie alles über die Konservenfabrik Hénaff: die Marke, den Gründer Jean Hénaff und seine Nachkommen, die die Tradition fortführen und die Erfolgsrezepte neu erfinden!

Das Museum befindet sich auf dem ehemaligen Bauernhof des Firmengründers in Pouldreuzic. Dort sind Dokumente, Werkzeuge, Filme, Fotos und Zeitzeugenberichte ausgestellt, die seit 1907 sorgfältig aufbewahrt werden.

Kalvarienberg und Kapelle von Tronoën und seine Kapelle

Der Kalvarienberg von Tronoën aus dem 15. Jahrhundert gilt als der älteste der sieben monumentalen bretonischen Kalvarienberge. Um seinen Sockel herum sind mehrere Szenen angeordnet, die 30 Stationen aus dem Leben Christi nachzeichnen.

Die Kapelle, die auch „Kathedrale der Dünen“ genannt wird und im 15. Jahrhundert erbaut wurde, ist Notre-Dame de Tronoën geweiht, die traditionell von den Familien der auf See verschollenen Seeleute angerufen wird.

Im Inneren befindet sich eine bedeutende Statue der Schmerzensreichen Muttergottes, sowie Notre-Dame de Tronoën, die ein offenes Buch, ein Symbol der Lehre, hält.

Ruinen von Languidou

Die Kapelle soll im 13. Jahrhundert erbaut und Ende des 14. bzw. Anfang des 15. Jahrhunderts restauriert worden sein.

Sie wurde während der Französischen Revolution zerstört und ihre Steine wurden für den Bau eines Wachhauses verwendet. Heute ist sie nur noch eine Ruine, hat aber ihren Charme und vor allem ihre prächtige Rosette im Chor, eine wahre Spitze aus Stein, bewahrt.

Die Kapelle ist eines der besten Beispiele des architektonischen Stils von Pont-Croix.