Beschreibung
Die Stadt Penmarc'h lädt Sie zu einer weiteren Konferenz im Saal Cap Caval ein, die sich mit der Ökologisierung der Stadtplanungspolitik befasst.
Agnès Bastin, Dozentin für Stadtplanung an der Universität Gustave Eiffel, wird diese Veranstaltung gemeinsam mit Josselin Tallec, Dozent an der Universität Bretagne Occidentale in Brest, moderieren. Gemeinsam werden sie einen konkreten und aktuellen Einblick in die Herausforderungen des ökologischen Übergangs in der Raumplanung geben.
Diese Konferenz ist Teil der dem Klimawandel gewidmeten Konferenzreihe, die im vierten Jahr in Folge von der Stadt Penmarc'h organisiert und von einem wissenschaftlichen Komitee unter der Leitung von Philippe Davy, Forschungsdirektor am CNRS, geleitet wird.
Wie kann man die planetaren Grenzen in der Planung mitzählen lassen?
Die Gestaltung von Städten, d. h. der Bau oder die Umgestaltung von bewohnten Räumen, ist eine material- und energieintensive Tätigkeit, die die Umwelt stark destabilisiert. Das technische und wirtschaftliche Modell, auf dem die Stadtplanung beruht, wird heute von einer Dynamik des zunehmenden Ressourcenverbrauchs (Boden, Materialien, Energie, Wasser usw.) genährt. Dieses Modell wird durch die globalen ökologischen Veränderungen stark in Frage gestellt. Die Akteure der Stadtplanung fragen sich, wie sie ihre Tätigkeit in die planetaren Grenzen einbetten können: Wie kann man die ökologischen Funktionsweisen in die Planungsentscheidungen einfließen lassen? Diese Präsentation basiert auf der Ecomodam-Forschungsgruppe, in der Stadtplaner, Ökologen und Techniksoziologen zusammenarbeiten. Anschließend wird die Ökologisierung der Planungspraktiken und -metriken anhand eines Experiments in Miramas (13) erörtert.
Die Konferenz wird einige Schlüssel zum Verständnis der Herausforderungen bieten, mit denen Penmarc'h und viele andere Küstengebiete heute konfrontiert sind. Sie wird sich mit der Frage beschäftigen, wie die Ökologisierung der Raum- und Stadtplanung zu einer Erneuerung der Praktiken und des Fachwissens führt, um Umweltrisiken besser vorherzusehen, die soziale und territoriale Verwundbarkeit zu begrenzen und gerechtere und widerstandsfähigere Übergänge zu begleiten.




