Hafen von Plobannalec-Lesconil

Hafen von Plobannalec-Lesconil

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Hafen von Plobannalec-Lesconil

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A. Lamoureux

Plobannalec- 

Lesconil

Plobannalec-Lesconil

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Plobannalec-Lesconil ist ein ausgesprochen familienfreundlicher Ort am Meer, in dem Schifffahrt großgeschrieben wird und in dem man gern feiert. Zu erwähnen sind auch der vor der Brandung geschützte Strand, die Animationen am Hafen und zahlreichen Bars und Restaurants.

 

Anfahrt

Hier bietet das Meer das Allerbeste

Am Hafen kann man die Rückkehr des Fischfangs beobachten und seinen Fisch direkt an den Docks kaufen.

Gleich nebenan bietet das Wassersportzentrum Aktivitäten für alle Altersgruppen an. Hier gibt Ihnen das Meer nur das Allerbeste. Lesconil, das ist wilder Ozean, der außergewöhnliche Felsen entstehen ließ. Der Spaziergang zu den Felsen von Goudoul wird Ihre Fantasie (und die der Kinder!) anregen…

Im Osten dringt das Meer durch den Meeresarm Ria du Ster in das Land ein. Die Gezeiten becken den Meeresarm, legen ihn einige Stunden später wieder frei, und beim Spaziergang können Sie die spezifische Fauna und Flora, darunter eine einzigartige Vegetation, beobachten.

Die ehemalige Bootswerft Le Coeur rundet dieses Kapitel ab. Dieses Heimatmuseum wurde 2019 eröffnet und erzählt vom Leben einer ehemaligen Werft im Herzen des Ortes. Im Hafen sind die traditionellen Boote der Stolz der Liebhaber, die sie sorgfältig restaurieren.

Auf Schritt und Tritt erinnert das Kulturerbe an eine Vergangenheit, die bis in die Vorgeschichte zurückreicht. Megalithen, Kirchen und Kapellen, Herrenhäuser, Leuchtturm, Semaphor und Waschhäuser sind in dieser Gegend überall zu finden.

Schließlich findet einer der Höhepunkte der Stadt jedes Jahr Anfang August statt: das Fest der Langoustine! Auf dem Programm stehen maritime Animationen, Langustinenverkostung, Konzerte, Feuerwerk und vieles mehr.

Sehenswürdigkeiten

Lesconil profitiert von einem natürlichen Schutz an der Mündung der Ria du Ster.

Im Jahr 1720 besaß der Hafen nur eine Schaluppe; er wandte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts dem Fischfang zu. Eine Rettungsstation wurde eingerichtet, dann entstanden eine Fischhandlung und zwei Konservenfabriken.

Von Anfang des 20. Jahrhunderts bis 1950 lagen im Hafen und im Ster zahlreiche „misainiers“, die typischen Boote, die zum Fischfang eingesetzt wurden.

Der Leuchtturm von Men Ar Groas und die Bucht von Langoguen mit ihren Fischerhäusern bilden einen schönen Blickfang.

Die 1905 eröffnete Werft baute unzählige Pinasschiffe, „malamoks“ (traditionelle Fischerboote) und andere Boote.

Da die Kunden aus dem gesamten Finistère kamen, widmete sich die Werft hauptsächlich Fischerbooten. Dieser Ort des Lebens und der Arbeit ist heute ein Museum, in dem die Besucher eine Rekonstruktion der Werft sehen, wie sie am ersten Tag aussah.

Die Gestaltung der Ausstellungsräume wurde vom Verein Bag Leskon getragen, der eine umfangreiche Sammlung von Gegenständen, Werkzeugen und Geräten aus den Tätigkeiten der Werft und des Hafens von Lesconil besitzt.

Die Ausstellung präsentiert sechs Themen: Schiffbau, Fischerei, Konservenfabriken und Algen, die Rettungsstation, das tägliche Leben in Lesconil, der Verein Bag Leskon.

Machen Sie sich auf die Suche nach diesen Granitfelsen, wahren Figuren, die den Wanderweg GR©34 zwischen Lesconil und Léchiagat säumen.

Der „Karreg Kreiz“ ist ein Felsensemble, das Ihre Vorstellungskraft anregen wird. Hier schuf die Natur vor mehreren tausend Jahren  bizarre Felsformationen: den „Stuhl des Pfarrers“, die „Schildkröte“ oder „das Kaninchen“.

Schließlich führt Sie diese Wanderung auf dem GR©34 bis zum Felsen des „weißen Elefanten“.

An einem Wegrand werden Sie in Plobannalec auf sehr mysteriöse Steine treffen. Es handelt sich um die Menhire von Kervadol und die Gräber von Quelarn.

Diese beiden Stätten, die in einer grünenUmgebung liegen, sind aufgrund ihrer Schönheit und der ruhigen und geheimnisvollen Atmosphäre, die sie ausstrahlen, einen Umweg wert. Quelarn ist eine Ansammlung von 6 Gräbern aus der Jungsteinzeit (3500 v. Chr.) mit unterteilten Kammern und Zugangskorridor, die einst von einem Steinhügel bedeckt waren.

Die Anlage von Kervadol stammt ebenfalls aus der Jungsteinzeit und umfasst zwei Gräber, die etwa 20 Meter voneinander entfernt sind und in einem Hügel mit einem Durchmesser von 60 Metern vergraben wurden.

Das Ensemble steht seit 1922 unter Denkmalschutz.

Der Ster ist ein kleiner Fluss, der in der Nachbargemeinde Plomeur entspringt. Die Ria du Ster dringt weit ins Landesinnere vor. Eine Wanderung entlang des Meersarmes zeigt Land, Meer, Fluss, Felsen, Sand und Sedimente.

Folgen Sie dem Weg auf der Ostseite des Ster und halten Sie die Augen und Ohren offen: Sie können Möwen, Silberreiher, Brachvögel, Reiher und Kampfläufer beobachten, die sich zu den verschiedenen Gezeitenphasen ein Stelldichein geben.

Mehr darüber...

Besuchen Sie die Website des Vereins „Pierres et paysages, Patrimoine de Plobannalec-Lesconil“, der für die Erfassung und Fotografierung der verschiedenen Elemente des Kulturerbes der Gemeinde zuständig ist:

Eine Gemeinde, die Ausstellungen liebt

Überall in der Gemeinde finden Ausstellungen statt :

  • Der Kunsttempel: Dies war zunächst eine protestantische Kirche („temple“), die 1912 von einer presbyterianischen Methodistenmission aus Wales erbaut wurde. Im Jahr 2017 gab ihr die Gemeindeverwaltung eine künstlerische Bestimmung, indem sie sie zum Ausstellungsraum der Gemeinde machte.
  • Der „Sémaphore“: Seine Aufgaben bestanden darin, die Küste zu überwachen und den Seeleuten meteorologische Informationen mitzuteilen. Im Jahr 1804 wurde ein erster sémaphore gebaut und 1806 in Betrieb genommen. Bis 1920 war es das einzige Gebäude, das in der Gemeinde Telefon- und Telegrafenempfang hatte. Im Jahr 1930 wurde ein neuer Betonbunker gebaut, um die Geschwindigkeit von Militär- und Handelsschiffen zu testen. Von 1939 bis 1945 wurde das Gelände von der deutschen Armee besetzt. Kurz nach dem Krieg stellte der sémaphore seine Tätigkeit ein. Heute ist er ein einzigartiger Ort für Ausstellungen!
  • Die Mediathek: Jedes Jahr werden hier mehrere Ausstellungen gezeigt.

Die Strände von Lesconil

Auf beiden Seiten des Hafens können Sie sich an den Stränden von Lesconil tummeln: feine Sandstrände, ideal für Familien, in der Nähe des Wassersportzentrums und eines Spielplatzes.

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