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Blick von Le Guilvinec auf die Bitter von Treffiagat

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A. Lamoureux

Treffiagat

Treffiagat

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Treffiagat ist ein typisches Fischerdorf und teilt sich seinen Hafen mit Le Guilvinec. Sie können daher öfters Hochseefischern begegnen. Die Gemeinde bietet auch schöne Strände entlang der Küste.

Anfahrt

Hafenatmosphäre schnuppern

Wenn Sie sich Treffiagat als Ihren Urlaubsort aussuchen, dann können Sie die Welt der bretonischen Fischerei und gleichzeitig ein interessantes Kulturerbe im Hinterland entdecken. Und sich außerdem wohlverdiente Ruhepausen an einem der feinen Sandstrände rund um die Gemeinde gönnen!

Am Hafen gibt es typische, dem Meer zugewandte Häuser, Kais, auf denen Netze ausgebreitet sind,  Lärm von der Werft und den Geruch von frisch angelandetem Fisch… Alles trägt zu dieser einzigartigen Atmosphäre eines bretonischen Hafens bei.

Der Spaziergang durch den Hafen auf der Léchiagat-Seite bietet einen atemberaubenden und originellen Blick auf Le Guilvinec. Am beeindruckendsten ist jedoch die Bootsrampe mit ihrem 350 Tonnen schweren Schiffshebewerk, dem Schiffsreparaturbereich und der Werft für Trawler. Vor all den Schiffen, die hier auf dem Trockenen liegen, fühlt man sich ganz klein!

Der Leuchtturm von Croas Malo ist an sich  kein Leuchtturm, sondern ein „amer“ (eine Tagessichtmarke).  Mit seiner hohen Silhouette und seiner rot-weißen Bemalung dinet er den Seeleuten als Orientierungspunkt, und ist auch zum Wahrzeichen der Gemeinde geworden.

Die Küste von Treffiagat besteht aus einer Reihe von Stränden, die zu den schönsten der Gegend gehören, mit feinem Sand und Felsen mit erkennbaren Konturen.

Kapellen und Menhire vervollständigen diese Entdeckungsreise rund um das Kulturerbe.

Treffiagat ist auch eine „Wellness“-Etappe mit einem breiten Angebot an Aktivitäten zur Entspannung.

Sehenswürdigkeiten

Im Hafen befindet sich das Schiffshebewerk und gleich daneben die auf dem Trockenen liegenden Schiffe, die auf Großreinemachen oder Reparatur warten.

Ab 16 Uhr können Sie montags bis freitags etwa eine Stunde lang den Anblick genießen, wenn die Küstenschiffe vom Fischfang zurückkehren. Die Hochseetrawler hingegen kommen jeden Tag nach mehreren Tagen auf See an.

Der Jachthafen bietet 298 Liegeplätze, einen Anlegesteg für den Hafenaufenthalt und Dienstleistungen für Freizeitkapitäne.

Das Leuchtfeuer von Croas Malo, rot-weißes Emblem, wacht über den Hafen.

An der Pointe de Léchiagat, am Anfang der Promenade de la Cale de Faoutès, befindet sich ein kleines abgegrenztes Gebiet mit zwei Leuchttürmen.

Der Bau des ersten Leuchtturms fand 1869/70 statt. Er befindet sich am Ende des Hafens und ist 22 Meter hoch, rechteckig, und hat ein rotes Leuchtfeuer. Parallel dazu wurde 1871 der 6,5 Meter hohe „kleine Leuchtturm“ mit weißem Leuchtfeuer errichtet.

Ab 1871 markierten sie zusammen lange Zeit die Einfahrt in die Fahrrinne. Doch 30 Jahre später, als immer mehr Häuser gebaut wurden, konnte man den „kleinen Leuchtturm“ mit Häusern verwechseln. Die Gemeinde beschloss daraufhin,  einen zweiten, runden Leuchtturm mit einer Höhe von 7,2 Metern zu bauen. Dieser wurde 1902 fertiggestellt.

Dieser Menhir aus der Jungsteinzeit (etwa 3000 Jahre v. Chr.) befindet sich in einem Teich hinter der Stranddüne von Lehan.

Diese Lage erklärt sich dadurch, dass sich seit seiner Errichtung die Küste langsam immer weiter zurückgezogen hat. Lehan ist der Name des benachbarten Weilers, der im Trockenen, auf einem Granitsockel hinter der Dünenkette, errichtet wurde. Die Höhe des Menhirs beträgt wahrscheinlich 8,5 m und er ist möglicherweise bis zu 6 m breit.

Erwähnenswert ist auch, dass der Teich von Lehan einen großen ornithologischen Reichtum (Graureiher) sowie ein Vogelobservatorium und einen Lehrpfad aufweist.

Die Kapelle Saint-Fiacre ist im Stil der Spätgotik gehalten und stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Sie wurde 1852 restauriert und ist dem Heiligen Fiacre gewidmet. Dieser Wunderheiler ist Schutzpatron der Gärtner, Floristen, Ziegelbrenner und Taxifahrer. Er ist irischer Herkunft und einer der beliebtesten Heiligen in Frankreich!

Unter der Kapelle fließt ein Bach, der den heiligen Brunnen auf Höhe des Ostgiebels speist. Das Wasser des Brunnens hat den Ruf, Keuchhusten zu heilen.
Das Kirchenfenster im Chorraum zeigt den Heiligen Fiakus mit seinem Spaten und Scheffeln voller Weizen im Hintergrund.

Die im Juni 2025 eröffnete Sportanlage Merlot (4 Hektar) bietet: ein „galochodrome“ (Anlage für das traditionelle Spiel „galoche“), Tennisplatz, Multisportplatz und zwei Pumptracks (Anfänger/Fortgeschrittene) für BMX, Skateboard, Roller und Inline-Skates.

Außerdem gibt es Schaukeln, einen Ninja-Parcours für Kinder sowie eine Seilrutsche und einen Fitnessbereich für Erwachsene.

der Menhir-Rundweg Ein Spaziergang durch die Zeit

Auf einem 7 km langen Rundweg können Sie verschiedene Elemente dieses reichen Kulturerbes entdecken.

Vom schönen Strand von Lehan aus, der dem Meer zugewandt ist, wandern Sie zunächst entlang des GR® 34 und der Küste.

Dann führt Sie die gelbe Markierung bis zum Menhir von Reun. Dieser heilige Stein wurde auf Granitboden errichtet, stammt aus der Jungsteinzeit (3000 Jahre v. Chr.) und ist 6 m hoch. Er steht unter Denkmalschutz und ist Teil eines Ensembles, zu dem auch ein verfallenes Galeriegrab (allée couverte)  gehört, das sich im Heidekraut versteckt.

In diesem Gebiet findet man auch Hunderte von Petroglyphen, eine Art Felsgravuren mit rätselhaften Bedeutungen, die in den Granitboden gemeißelt wurden.

Schließlich führt der Weg noch tiefer in die Landschaft von Treffiagat hinein, um auf die Kapelle Saint-Fiacre zu treffen, Schutzpatron der Gärtner. Im Inneren sieht die getäfelte Decke wie ein umgedrehter Schiffsrumpf aus, wie es manchmal in bretonischen Kapellen der Fall ist. Ein unterirdischer Bach speist den Brunnen aus dem 15. Jahrhundert, der an der Mauer des Kopfendes angebracht ist.

Die Strände in Treffiagat

Treffiagat ist eine ausgesprochene Küstengemeinde. Sie besitzt 4,5 km Strand mit einigen Felsen, die bei Ebbe zugänglich sind, und Dünen, die vor dem Wind schützen.

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