Beschreibung
17. März 1916. An der Front wird Guillaume Apollinaire von einem Granatsplitter am Kopf getroffen und während er auf Hilfe wartet, erinnert er sich an seine Liebschaften: Lou, Marie, Madeleine, aber auch das "Bateau lavoir", Braque, Picasso, Max Jacob und seine Mutter, deren Liebe er so schmerzlich vermisst hat. Im Fieber des verletzten Mannes verschmelzen die beiden Gesichter von Lou und Madeleine. Mit der einen sprechend und an die andere denkend, kann er sich nicht zwischen Körper und Seele, zwischen Leidenschaft und Frieden entscheiden. Eine originelle Dramaturgie und Geschichte, in der die Verse Apollinaires ihren Platz finden. Zwischen Literatur und Geschichte, eine ergreifende und sensible Reise in diese schmutzige Welt, die die Legende dieses großen Dichters geprägt hat.
Das Stück wurde geschrieben und inszeniert von Stéphane Titeca, gespielt von Pierre Jouvencel und mit der Stimme von Agathe Sanchez. Eine Aufführung der Compagnie Elegie.




