Das Pays Bigouden ist von den Angriffen des Meeres geformt, vom Seewind gepeitscht und nach Westen ausgerichtet, wo jeden Tag nach der Rückkehr der Fischer, die mit Netzen voller Fische und Langustinen in den Hafen zurückkehren, Ausschau gehalten wird.
Dieses Land mit seiner stark ausgeprägten Identität trägt die leuchtenden Farben der Tradition: Gelb, Rot und das Schwarz des Samtstoffs einer Festtagstracht. Die Bigouden-Haube, die zu einem eigenständigen regionalen Emblem geworden ist, überrascht durch ihre Höhe und die Feinheit ihrer Stickerei.
Es ist ein Land, das zu jahrhundertealter traditioneller Musik singt und tanzt und Reisende, die sich von der Kraft der Musik und der Instrumente packen lassen, gern in die Runde aufnimmt.
Das Hinterland ist vielleicht weniger prunkvoll als der große Atlantik. Doch hier gibt es eine ganze Reihe von Schätzen zu entdecken, Schätze, die aus Stein gebaut und in Granit gemeißelt sind.
Und schließlich lässt sich die Seele des Pays Bigouden vielleicht auch an der Menge der gesalzenen Butter messen, ohne die kein Rezept behaupten kann, es käme aus dem Pays Bigouden !



















