Penmarch Leuchtturm von Eckmühl

Penmarch Leuchtturm von Eckmühl

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Penmarch Leuchtturm von Eckmühl

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A. Lamoureux

Penmarc'h

Penmarc’h

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Es ist DAS Reiseziel am Ende der Welt mit dem berühmten Leuchtturm von Eckmühl, den Konservenfabriken und den Häfen von Saint-Guénolé, Saint-Pierre und Kérity.

Anfahrt

Eine Landspitze am Ende der Welt

Im südlichen Finistère gibt es die Pointe du Raz , aber auch die Pointe de Penmarc’h, die für ihren majestätischen Leuchtturm von Eckmühl berühmt ist. Zusammen mit dem Vieux Phare, dem Alten Leuchtturm, der dahinter steht, wachen sie über die Seeleute, die an dieser zerklüfteten Felsenküste vorbeifahren.

Die Felsen von Saint-Guénolé, die sich einige Kilometer entfernt direkt am Meer befinden, zeugen ebenfalls von der Gewalt des Meeres. Wenn man dem GR® 34 folgt, entdeckt man dort den berühmten „Felsen des Präfekten“, dessen starke Unterströmung sehr gefährlich ist. Hier ist größte Vorsicht geboten.

Die Kraft des Atlantiks an diesem westlichen Punkt des Finistère hat die Einwohner des Pays Bigouden jedoch nicht vom Meer ferngehalten. Seit jeher sind sie zur See gefahren, wie die zahlreichen Häfen allein in der Gemeinde Penmarc’h belegen: Saint-Pierre, Kérity und Saint-Guénolé. Diese Häfen mit ihrem rauen und authentischen Charme heißen Segler, Hobby- und Berufsfischer willkommen.

Penmarc’h bietet auch ruhigere Gewässer, wie die feinen Sandstrände, an denen man sich herrlich entspannen kann.

In der Natur gibt es Wege und Pfade, die die Schönheit eines geschützten und klassifizierten Sumpfgebietes hervorheben (marais de La Joie und  marais de Lescors).

Sehenswürdigkeiten

Der Leuchtturm wurde zwischen 1893 und 1897 dank der Großzügigkeit der Familie des Prinzen von Eckmühl und insbesondere der Marquise de Blocqueville, der Tochter von Marschall Davout, gebaut.

Er war der Nachfolger des Alten Leuchtturms von Penmarc’h, dessen Reichweite zu schwach geworden war, um Schiffen den südwestlichsten Kurs des Finistère anzuzeigen.

Mit seiner Höhe von 65 Metern und einer Leuchtweite von etwa 50 Kilometern gehört er zu den bemerkenswertesten Leuchttürmen in ganz Frankreich und Europa.

Er bietet Besuchern, die tapfer die 290 Stufen zum Wehrgang hinaufsteigen, eine einzigartigen Aussicht.

Der Alte Leuchtturm (Vieux Phare) von Penmarc’h wurde 1835 in Betrieb genommen und wachte bis zur Einweihung des Leuchtturms von Eckmühl im Jahr 1897 über die Landspitze von Penmarc’h.

Heute beherbergt er ein Zentrum zu maritimen Themen.

Im Erdgeschoss befindet sich eine Dauerausstellung, die der Geschichte der Leuchttürme und Leuchtfeuer gewidmet ist. Im Obergeschoss werden jedes Jahr wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst in Zusammenarbeit mit nationalen und städtischen Museen, Galerien und unabhängigen Künstlern angeboten.

 

Er ist der größte Sardinenhafen Frankreichs und steht mit etwas mehr als 10.000 Tonnen angelandetem Frischfisch pro Jahr (Wert: 19 Millionen Euro) an siebter Stelle.

Die Besonderheit des Hafens von Saint-Guénolé ist die Sardinenfischerei. Die Sardinenfischer, die auch „bolincheurs“ genannt werden, betreiben Nachtfischerei. Die Seeleute landen den Fisch für die Versteigerung um 6 Uhr 30 an. Um 16 Uhr 30 Uhr sind dann die Küstenschiffe an der Reihe, mit dem Fang des Tages am Kai anzulegen: Seeteufel, Pollack, Rochen, Steinbutt und natürlich die berühmte Langoustine! Ab 19 Uhr liefern die Hochseeboote ihren Fang ab.

Es ist möglich, die Konservenfabrik La Compagnie bretonne zu besuchen, die bekannteste der traditionellen und familiengeführten Konservenfabriken des Pays Bigouden.

Die Felsen von Saint-Guénolé sind ein unter Naturschutz stehendes Gebiet, das seit jeher Spaziergänger anzieht. Aber sie sind auch ein besonders gefährlicher Küstenabschnitt. Selbst wenn das Meer ruhig zu sein scheint, ist es besser, hinter der Absperrung zu bleiben.

Neben ihrer rauen Schönheit hat auch eine Katastrophe diesen Küstenabschnitt berühmt gemacht. Fünf Mitglieder der Familie des Präfekten des Finistère wurden am 10. Oktober 1870 von einer Flutwelle mitgerissen.

Wenn man dem GR® 34 folgt, entdeckt man Felsen mit geheimnisvollen Formen: Hasenohren, Nashörner, Korkenzieher und Schildkröten glaubt man zu sehen. Diese besonderen Formen hat Erosion durch Regen, Wind und Gischt verursacht.

In der Nähe der Chapelle de la Madeleine befanden sich an dieser archäologischen Stätte zu Beginn des 19. Jahrhunderts fast 600 Menhire in einer Reihe.

Heute stehen hier noch etwa 50 dieser Menhire und erinnern an die einstige Größe der Steinreihen („alignements“).

Fahrradtouren Die "Penmarc'haise" und der "Birinik"

Penmarc’h bietet eine ideale Umgebung zum Radfahren. Zwei Rundstrecken führen rund um die Spitze des Pays Bigouden. Tipp zum Übernachten: der städtische Campingplatz ist mit dem Gütesiegel „Accueil vélo et rando“ ausgezeichnet.

Auf der großen Schleife von Penmarc’h durchqueren Sie das Ortszentrum und die kleinen Häfen von Saint-Pierre und Kérity. Besteigen Sie den Leuchtturm von Eckmühl und machen Sie eine Pause an den umliegenden Stränden. In Saint-Guénolé sehen Sie imposante Felsen und können lokale Produkte probieren. Im Nordosten schließlich, zwischen Sümpfen und Feldern, gibt es mehrere megalithische Stätten zu entdecken. Dieser Rundweg verläuft auf Grünen Routen und flachen Straßen ohne Schwierigkeiten.

Start/Ziel: Starten Sie, wo Sie wollen!
Dauer: 2,5 Stunden (für den gesamten Rundweg).

Das kleine Plus: Dank der Markierung „Les bigoudènes à vélo“ haben Sie die Möglichkeit, von jedem Punkt der Strecke aus zu starten. Die fünf Verbindungen zwischen den Dörfern ermöglichen es Ihnen, von einer Schleife zur nächsten zu gelangen.

Die Route verbindet Pont-l’Abbé mit dem Hafen von Saint-Guénolé in Penmarc’h. Sie folgt größtenteils der Trasse der alten Eisenbahn, des „Birinik“.

Länge: 19 km, davon 5 km in der Gemeinde Penmarc’h

Die Strände von Penmarc'h

Drei Strände mit unterschiedlicher Ausrichtung: Süden für den Strand vonSter, Westen für den Strand von Joie, Nordwesten für den Strand von Pors Carn. Ster ist ideal für Familien. Sportler werden von Pors Carn begeistert sein, wo sie surfen, Stand-up-Paddling betreiben oder windsurfen können.

Die Strände von Ster und Pors Carn sind im Sommer bewacht. Im Juli und August wird hier Material zur Verfügung gestellt, das Personen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zum Strand und zum Wasser erleichtert.

Angeleinte Hunde sind an allen Stränden von Penmarc’h vom 1. Mai bis zum 30. September zwischen 20 Uhr und 10 Uhr morgens erlaubt. Den Rest des Jahres gibt es keine Einschränkungen.

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