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Pointe De La Torche - Plomeur - Drohnenansicht

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A. Lamoureux

Plomeur

 La Torche

Plomeur La Torche

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Die berühmte Landspitze Pointe de La Torche bildet das südliche Ende der grandiosen Bucht von Audierne. Hier, in La Torche, dreht sich alles um das Surfen! Plomeur, das ist auch ein angenehmes Umland mit verschiedenen Kulturdenkmmälern, von Kapellenbis zu Megalithen.

Anfahrt

"Surf City" mit kulturellem Angebot

Plomeur ist ein Dorf mit einer sehr alten Geschichte. Von der Vorgeschichte bis zum Aufstand der Rotmützen im 17. Jahrhundert bewahrt die Gemeinde zahlreiche Spuren ihrer Vergangenheit.

Plomeur ist vor allem der bekannteste Surfspot im Pays Bigouden. La Torche war zunächst Inbegriff für Windsurfen und später für Surfen. Hunderte von Surfern, darunter viele Profis,  haben sich hier schon auf die Wellen gewagt. Der Spot eignet sich sowohl für erfahrene Surfer als auch für Anfänger, am besten in Begleitung eines Surflehrers.

La Torche ist jedoch nicht nur ein Surfstrand wird, sondern zunächst eine Landzunge. Dieser seit 1965 unter  Naturschutz stehende  Felsvorsprung, der in den Ozean ragt, ist der schönste Ort, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Es ist übrigens die südlichste Spitze der Bucht von Audierne.

Wenn Sie mehr für die Vergangenheit als für das Wellenreiten übrig haben, sollten Sie sich auf den Gipfel der Landspitze begeben. Ein Galeriegrab (allée couverte), das unter Denkmalschutz steht, erzählt von der weit zurückliegenden Geschichte.

Sehenswürdigkeiten

Beg an Dorchenn oder Pointe de La Torche ist eine Halbinsel, die die Bucht von Audierne (im Norden) und die Bucht von Pors Carn (im Süden) voneinander trennt. Die Halbinsel ist etwa 500 m lang und 100 m breit und erhebt sich zu einem 16 m hohen Hügel, auf dem ein Grabhügel und ein Dolmen liegen.

Es ist der bretonische Surfspot schlechthin und auch ein sehr schöner Aussichtspunkt auf die 15 km lange Bucht von Audierne.

Halten Sie sich gut an die Wege, um diese außergewöhnliche natürliche Umgebung zu erhalten!

Mehrere megalithische Stätten sind über das Gebiet verteilt:

  • Beg An Dorchenn: Dieser Dolmen, der seit etwa 6000 Jahren auf dem Gipfel der Pointe de La Torche steht, ist ein absolutes Muss. Hier wurden Menschenknochen aus der Jungsteinzeit gefunden.
  • Alignements de Lestriguiou: Diese Steinreihe bestand Anfang des 19. Jahrhunderts aus über 600 Menhiren. Man kann sich kaum vorstellen, dass sie über einen Kilometer in vier zum Sonnenaufgang der Wintersonnenwende ausgerichtete Reihen verteilt waren. Heute gibt es noch etwa 50 aufrechte Menhire, die die diversen Plünderungen der Vergangenheit überlebt haben. (Fahren Sie der Richtung Chapelle de la Madeleine in Penmarc’h nach).
  • Dolmen von Kerugou: An dieser Stelle wurde 1876 zum ersten Mal eine Keramik eines besonderen Typs entdeckt, der seitdem als „Stil von Kerugou“ bezeichnet wird. Diese Keramik verbreitete sich im Süden der Bretagne um 3000 v. Chr. Sie zeichnet sich durch eine senkrechte Rippen-Verzierung aus. Der T-förmige Dolmen hat einen Gang und eine unterteilte Grabkammer.
  • Menhire von Kerfland: Eine Reihe von drei in nord-südlicher Richtung stehenden Menhiren. Bei Ausgrabungen wurden dort Feuersteine gefunden.

Bunker aus dem 2. Weltkrieg

Im Pays Bigouden gibt es zahlreiche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg .

Die Pointe de La Torche, ein idealer Wachposten, weist mehrere davon auf, darunter einen bemerkenswerten auf der Spitze seines Hügels. Weitere kleinere Bunker aus Stahlbeton sind über den Strand rechts verstreut.

Das in einer ländlichen Heckenlandschaft eingebettete Gebäude stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die äußere Kanzel wird von einem uralten Kreuz gekrönt. Im Inneren befinden sich einige Statuen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Tréminou war 1675 ein wichtiger Schauplatz des Aufstands der Rotmützen. Der Brunnen befindet sich in Lestreminou 500 Meter südlich. Im Westen, 150 m von der Kapelle entfernt, zeugt in einer Böschung eine Stele aus der Eisenzeit von den alten keltischen Kulten.

Bis zur Revolution war „Beuzeg“ eine große Pfarrei.

Bemerkenswert ist das Glasdach mit vier Buchten. Ein Glasfenster, das den Heiligen Budog (Schutzheiliger der Kapelle) und seinen Schüler St. Gwenolé darstellt, wurde 2003 eingesetzt.

Im Inneren befinden sich eine Pieta-Statue und drei gotische Madonnen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Der Kalvarienberg stammt aus dem 16. und der Brunnen (500 m entfernt) aus dem 17. Jahrhundert.

Der Bagad Cap Caval

Der Bagad Cap Caval aus Plomeur ist zu einem der wichtigsten Akteure der bretonischen Musik geworden. Er trägt den Ruf des Pays Bigouden und der Bretagne in die ganze Welt hinaus. Die Gruppe besteht aus etwa 60 Musikern, die Dudelsack, Bombarde und mehrere Schlaginstrumente und Trommeln beherrschen.

Jedes Jahr erarbeitet der Bagad neue Kompositionen, die traditionelle bretonische Musik mit aktuellen Einflüssen verbinden.

„Die bretonische Musik modernisieren, ohne dass sie ihre Seele verliert“, das ist die Herausforderung, die sich die Gruppe jedes Jahr aufs Neue stellt, indem sie neue Melodien kreiert, die von ihren Musikern mit Bravour interpretiert werden.

Das Bagad wurde schon mehrmals „bretonischer Meister der Bagadoù“!

Strand in Plomeur

Ein Strand in der Gemeinde Plomeur: der Strand von La Torche! Es handelt sich um einen wunderschönen, riesigen, 2 km langen weißen Sandstrand, der nach Westen ausgerichtet ist und im Sommer überwacht wird. Seine unglaubliche natürliche Umgebung ist als Natura 2000 eingestuf. 

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